Detektivspiel
Material:
- 8 Bilder von Klassenzimmergegenständen (der Tisch, der Stuhl, der Ranzen, das Buch, das Heft, der Computer, die Tafel, die Kiste)
- 8 Karten mit Rechenaufgaben
- 8 Zahlenkärtchen (Ergebnisse der Rechenaufgaben)
Spielaufbau:
- Die Kinder sitzen im Stuhlkreis
- in der Mitte liegen die Bilder mit den Klassenzimmergegenständen (in einer Reihe, als Kreis/Rechteck, durcheinander)
Anleitung:
Der Therapeut sagt den Kindern, dass er Zahlen dabei habe und dass sie gut beobachten sollen, wohin er diese lege. Er legt sie dann langsam unter die Bildkarten, achtet aber immer darauf, dass die Kinder die Zahlen sehen und sich merken können, wo diese liegen. Ob die Kinder wohl gute Detektive sind und die Zahlen wiederfinden werden?
Dafür hält der Therapeut eine Karte mit einer Rechenaufgabe hoch, liest sie vor und fragt: "Wohin habe ich das Ergebnis gelegt?" oder "Wo liegt das Ergebnis?" (abwechselnd ohne Regelmäßigkeit)
Die Kinder müssen die Rechenaufgabe lösen und sich einnern, wohin die Antwort gelegt wurde, z.B. "unter den Stuhl" (Akk) bzw. "unter dem Stuhl" (Dat.). Der Therapeut schaut nach und holt die Lösungskarte hervor, wenn sie zu der Rechenaufgabe passt. Anschließend wird die nächste Rechenaufgabe gestellt.
Variante:
Dieses Spiel kann sehr gut im Mathematik- und Deutschunterricht eingesetzt werden:
Mathematik:
- Rechenaufgaben lösen (s.o.)
- Mengen-Zahl-Zuordnung (Bilder mit verschieden vielen Punkten/ Sternen/Fischen werden versteckt - "Wohin habe ich 5 Punkte/ Sterne/ Fische gelegt?" bzw. "Wo liegen 5 Punkte/ Sterne/ Fische?")
- Umrechnungen in verschiedene Größeneinheiten (Längenmaße in cm werden versteckt - Karten mit denselben Zahlen,aber in dm und cm geschrieben, gezeigt - "Wohin habe ich dieselbe Größe gelegt?" bzw. "Wo liegt dieselbe Größe?")
- geometrische Formen/ Körper (Bilder von Formen oder Körpern werden versteckt - "Wohin habe ich das Quadrat/ die Pyramide gelegt?" bzw. "Wo liegt das Quadrat/ die Pyramide?")
Deutsch:
- Suchen von Buchstaben (einzelne Buchstaben werden versteckt - "Wohin habe ich das E gelegt?")
- Erlesen von Wörtern (Bilder werden versteckt, das entsprechende Wortbild muss erlesen werden - "Wohin habe ich das Bild gelegt?")
- Suchen von Reimen (Bilder oder Wortkarten werden versteckt, die Schüler erlesen ein Wort und müssen den passenden Reim finden - "Wohin habe ich ein Reimwort gelegt?")
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©2003 Alexander Ziegler |